30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 2

Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?

Ich habe schon etliche Charaktere erfunden, denn viele meiner Ideen sind noch nicht veröffentlicht, sondern warten auf meiner Festplatte darauf endlich fertig geschrieben zu werden.

Unter den bereits veröffentlichten Geschichten gibt es einige Charaktere, die ich sehr mag. So zum Beispiel Lauren Bogarth, Hauptfigur in dem Roman „Schau ihr in die Augen“. Lauren ist eine erfolglose Schauspielerin, die versucht in Hollywood ihre Karriere zu starten. Der Nachname Bogarth verbindet sie, trotz der abweichenden Schreibweise, sehr eng mit dem verstorbenen Hollywood Idol. Was ich an Lauren mag ist ihr Fokus. Sie lässt sich trotz vieler Rückschläge nicht von ihrem Ziel abbringen und sie ist bereit Risiken einzugehen.

Ein männlicher Protagonist begegnet meinen Lesern mit Alexander, einem Feuerdämonen in meinem Fantasyserial „Die schwarze Hostie – Dämonenfluch“. Der Dämon, der ausgesandt wird um ungesühnte Morde zu rächen, begegnet Sariel, Nichte des Hamburger Bankers Torsten Halder. Dem Mann, den Alexander töten soll. Die Mission läuft nicht so wie geplant. Alexander ist ein komplexer Charakter, ein Wesen, das bisher nur ein Ziel hatte und die Einsamkeit liebt, sieht sich plötzlich mit Gefühlen konfrontiert, die fremd sind.

Ein anderer Charakter ist Tamara Hartwig, Protagonistin des Krimis „Trau niemals einem Callboy“. Tamara ist die Tochter reicher Eltern, die sich in ihrer Jugend stets in Konflikte mit ihrem ehrgeizigen Vater verstrickte und sich in der Folge verraten von ihm fühlte. Als sie eines Morgens eine Leiche in ihrer Wohnung entdeckt, ruft sie nicht die Polizei … Ich mag an Tamara, dass sie versucht ihre Probleme selbst zu lösen. Sie ist eine starke Frau, die ihr Leben in den Griff bekommen will. Der Krimi wird noch dieses Frühjahr veröffentlicht und ich freue mich sehr darüber!

Als Autorin fühle ich mich oft etwas wohler, wenn ich aus weiblicher Sicht schreibe, denn dann bin ich mir sicher, dass ich die Gefühle nachempfinden und diese Sicht glaubhaft darstellen kann. Trotzdem liebe ich es männliche Hauptpersonen zu erfinden. Auch mein nächstes Projekt hat einen männlichen Protagonisten.

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Eine Antwort zu 30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 2

  1. steffeinhorn schreibt:

    In meinen Geschichten gibt es viele, grundsätzlich verschiedene Personen, die mit- und gegeneinander spielen, sowie Frau als Mann sind in der Abhandlung der Geschichten sehr wichtig und es amüsiert mich sehr, so klar und kompromisslos die Sicht des einen und des anderen zu beschreiben.
    ‚Blutschwert‘ ist ein guter Einstieg für so einen Balancierakt .

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