Glaubt ihr mir?

Wenn Bruno Mars singt, glaube ich ihm jedes Wort. Ich schätze, das ist einer der Gründe warum er so erfolgreich ist. Wenn es einem Künstler gelingt diesen Glauben zu erzeugen, egal ob es sich hierbei um einen Sänger, Maler, Schauspieler oder Autoren handelt, hat er einiges gewonnen. Die meisten Menschen spüren intuitiv, ob solche Emotionen echt oder nur gespielt sind.

Wenn ich Bücher lese geht es mir im besten Fall genauso. Nur ein Charakter, der in seinen Handlungen stimmig ist, der „ehrlich“ ist, überzeugt die Leser. Wenn dem Autor die Kreation eines solchen Protagonisten gelingt, folgen ihm die Leser überall hin. Selbst in Gefilde, die unrealistisch sind und im wirklichen Leben so niemals möglich wären. Das zumindest ist meine Überzeugung.

Was meint ihr die Leser und Autoren unter euch?

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4 Antworten zu Glaubt ihr mir?

  1. A. Felsenstein schreibt:

    Das kann durchaus so sein. Wobei sicher jeder die Ecken und Kanten eines Prota in die Geschichte, ganz seinem eigenen Charakter entsprechend, teils unbewußt „hineinliest“. Also, eine Person nicht unbedingt so zeichnet, wie es der Autor gern gesehen hätte. Ich persönlich gehe daher eher locker damit um, eine genaue Silhouette vorzugeben. Werfe nur ab und an ein paar persönliche Details des Prota in den Topf und lasse, anhand der Aktionen, die jener in der Geschichte unternimmt, dessen Charakter etc, sehr „offen“ wachsen. Handlungen werden ja von Lesern unterschiedlich als richtig/falsch, clever/dumm, heldenhaft/arrogant interpretiert. Daher kann durchaus ein „stimmiger“ Held, einem Leser als solcher erscheinen, einem anderen geht er durch seine überlegene Art nur auf den Zeiger. Ist nur ein Beispiel und auch nur meine bescheidene Meinung.

    • birgitkluger schreibt:

      Ich finde das ist mit eine der besten Arten um Charaktere zu zeichnen. Je mehr Raum ich als Leser für meine Phantasie habe, desto schöner kann es sein. Es muss natürlich gut gemacht sein, aber das ist ja immer so 🙂

  2. A. Felsenstein schreibt:

    Merkwürdig übrigens; -Sorry, mir fiel das erst nach dem Absenden des ersten Posts ein – vor kurzem habe ich auf meinem Blog auch eine Frage bzgl. des Prota gestellt, nur weniger, um auf charakterliche Dinge und auf Glaubwürdigkeit zu schauen, sondern, wie man sich den Prota „bildlich“ vorstellt (siehe URL, falls du mal schauen willst). Interessiert mich einfach, ob man Äußerlichkeiten OHNE konkrete Nennungen in der Story „herauslesen“ kann, bzw. welche man fast zwangsläufig hineininterpretiert. Glatze, Brille, Bauch oder Topmodel á la David Beckham & Co. 😉

  3. A. Felsenstein schreibt:

    Hallo! Danke für den Gegenbesuch. 😀 Stimmt, je mehr Freiheiten man beim Lesen hat, desto besser fühlt man sich bei einem Buch oft. Geht mir zumindest so. Ich bin deshalb nicht selten von schlechten Verfilmungen schockiert. Da wird unheimlich reduziert und mehr Wert auf Bildkomposition als Charakter gelegt. Aber das ist wohl der Fluch unserer Zeit. Es geht nur in dem Rahmen, den die Mittel gestatten…
    Schönen Tag noch!
    Ava

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