Zu schnell gefahren?

Habe ich schon erwähnt, dass meine Blogbeiträge zwar alle in der ersten Person geschrieben sind, dies aber keineswegs bedeutet es handele sich hierbei um mich? Persönlich?

Ich bin Autorin. Das Erfinden von Charakteren ist mein Job. Also, ich bin nicht ich, sondern ich ist eine fiktive Person.

Genau. Gut, dass wir das geklärt haben.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen schon aufgefallen ist, aber Frauen sind nicht nur Multitasking Experten, sondern besitzen auch eine eingebaute Software im Gehirn. Im technischen Jargon „Autopilot“ genannt. Diese Software wird bei mir sofort aktiviert, wenn ich mich ins Auto setze und längere Strecken fahre.

Sobald ich meine Reisegeschwindigkeit erreicht habe, übernimmt der Autopilot das Steuer. Eine wundervolle Sache, denn jetzt kann ich meinen Gedanken nachhängen und reagiere trotzdem richtig auf –fast alle- Verkehrssituationen.

Das dumme ist nur, dass mein Autopilot offensichtlich von Microsoft programmiert wurde. Er hat ein paar kleinere Macken. Wie bspw., das Ignorieren/Vergessen/Übersehen von Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Das ist eine verflixte Sache. Selbst wenn ich ein Schild bewusst wahrnehme, das auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung hinweist, vergesse ich diese Tatsache nach ein paar Sekunden. Und –schneller, als man es glauben sollte- bin ich über der vorgegebenen Geschwindigkeit.

Ohne es zu merken.

(Nur für den Fall, dass ein Gesetzeshüter diese Zeilen liest: ich bin niemals mehr als maximal 3 Stundenkilometer zu schnell. In seltenen Fällen auch mal 4. Und außerdem bin ich nicht ich, sondern es handelt sich hierbei um einen fiktiven Charakter …)

Der zweite Softwarefehler ist auch nicht besser. Ich nehme eine Radarfalle wahr und –noch bevor diese Information mein Gehirn erreicht, verarbeitet wurde und zu einer Aktion führen kann- werde ich auch schon geblitzt.

Dieses Modul ist eindeutig zu langsam.

Vielleicht versuche ich es mal mit einem Apple-Autopiloten.

Nur wie bekomme ich den in meinen Kopf rein?

Vor allem, nachdem ich mich schon seit Jahren mit Microsoft herumschlage?

Meinen Roman „Schau ihr in die Augen“, gibt es bei Amazon, Ciando und buecher.de

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2 Antworten zu Zu schnell gefahren?

  1. Moechtrgenautorin schreibt:

    Mit dieser fiktiven Person des „ich“ musste ich mich auch schon oft herumschlagen 🙂 Aber manch einer will das einfach nicht verstehen – ich schon (also das nicht fiktive Autoren-Ich … ;))

  2. birgitkluger schreibt:

    Ja, man hat es nicht immer leicht als Autorin :)) …Kannst deinen Link noch einmal richtig eingeben? Würde mir gerne deinen Blog mal ansehen.

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