Die Weihnachtsferien taten sich vor allem dadurch hervor, dass das Wetter miserabel war. Es war nicht nur kalt. Nein, es stürmte und regnete. Keinen Hund hätte man vor die Tür gejagt. Also blieben wir im Haus. Alle. Niemand hatte große Lust mehr als das Nötigste draußen zu erledigen.
Nach Sylvster setzte sie allmählich ein. Die Langeweile. Tagelange zu viert in einem Haus zu sein, kann auf die Nerven gehen, vor allem wenn man nicht weiß wie man sich beschäftigen soll. Ich bspw. ging mir selbst auf die Nerven, schaute ich doch alle paar Minuten nach was sich bei Twitter und Facebook tat (wenig), oder wie viele Surfer auf meinem Blog vorbeigeschaut hatten (ebenfalls wenig).
Den Kindern ging es nicht besser. Sie begannen sich zu streiten, unruhig zu werden und lautstark zu äußern wie langweilig ihnen sei.
Doch dann, ganz langsam kam die Wende. Wir entdeckten das Stricken, begann jeden Tag Rommé zu spielen. Fanden mit einem Mal Beschäftigungen, denen wir schon lange nicht mehr nachgegangen waren und die Spaß machten.
Die Kinder wurden kreativ in ihren Ideen und zufrieden mit dem, was sie taten. Ich hörte auf planlos im Internet umherzuirren und Markus machte jeden morgen einen ausgedehnten Spaziergang.
Mit einem Mal war uns nicht mehr langweilig, sondern wir genossen die Zeit und die Ruhe.
Wie geht ihr mit Langeweile um? Entflieht ihr, indem ihr ein Buch zur Hand nehmt, habt ihr Tipps oder Ratschläge?


