Manchmal frage ich mich, warum ich schreibe. Warum ich mir Geschichten ausdenke, diese in den PC tippe und Stunden damit zubringe an ihnen zu feilen, mir zu überlegen wie es weitergeht und welche Charaktereigenschaften die Akteure haben.
Eine Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach zu finden. Es macht Spaß, daran besteht kein Zweifel. Weniger schön ist es auf Antworten/Absagen von Verlagen zu warten oder darauf zu hoffen, dass jemand meine Bücher kauft, liest und für gut befindet.
Wenn ich mir aber vorstelle nicht zu schreiben ist die Antwort einfacher. Es geht nicht! Wenn ich eine Idee für eine Geschichte habe, muss ich sie aufschreiben. Die Story erzählen, denn ich bin selbst gespannt wie es weitergeht, möchte wissen was passiert. Es soll Autoren geben, die zunächst die Handlung entwerfen, genau wissen was geschehen wird, wenn sie die eigentliche Geschichte erzählen. Ich bin nicht so. Meist habe ich eine Anfangsidee wie bei „Schau ihr in die Augen“, als ich plötzlich diese Szene vor Augen hatte: der Stern Humphrey Bogarts auf dem Hollywood Boulevard. Ein Liebespärchen, das eine Mission hat. Eine verregnete Nacht … Mehr war da nicht. Trotzdem ist daraus ein Buch geworden, eine Erzählung deren Irrungen und Wirrungen mich selbst überrascht haben
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Ohne zu Schreiben wäre ich um einen Traum ärmer. Mein Leben noch immer schön, aber nicht mehr so mit Spannung, Erwartung und Hoffnung gefüllt wie jetzt.
Deshalb mache ich weiter, lese gerade die letzte Fassung von meinem Krimi „Trau niemals einem Callboy“, während es in meinen Gedanken mit „Die schwarze Hostie“ meinem Fantasyroman weitergeht. Ich kann es kaum erwarten die nächsten Folgen zu schreiben
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Wie geht es dir? Warum, tust du das, was du tust? Aus Liebe, Verzweiflung, einem inneren Drang heraus?


