Gruseliges Halloween

Mila Roth hat die Idee gehabt zu Halloween eine Geschichte mit mehreren Autoren zu schreiben. Mir hat die Idee gefallen. Auf Mila Roths Webseite könnt ihr lesen wie weit wir bisher gekommen sind.
Und hier geht es zum Gruseln:
Ein Auftrag des Grauenes

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Auszüge aus Büchern, Dies und Das

Neuigkeiten zum Dämonenfluch-Serial

Liebe Leser,

in den letzten Tagen bin ich des Öfteren per email gefragt worden, warum man die Bücher des Dämonenfluch-Serials bei Amazon nicht mehr finden kann. Die Antwort ist einfach: zurzeit werden die Titel an mehrere ebook Shops von Neobooks ausgeliefert. Damit sie bei Amazon nicht doppelt erscheinen, musste ich dort zunächst löschen. Sie sollten aber ab Anfang nächster Woche bei Amazon wieder verfügbar sein. Und nicht nur das, es wird sie dann auch bei iTunes (die ersten zwei Teile sind dort schon online), Thalia, Ciando, Weltbild, Buch.de und Kobo uvm. geben.

Ich freue mich sehr darüber, dass jetzt auch nicht-Kindle Leser die Dämonenfluchreihe lesen können!

Ab nächster Woche sind die folgenden Teile erhältlich:

Teil 1 “Die schwarze Hostie”
Teil 2 “Das Siegel des Salomo”
Teil 3 “Der Kalari Ring”

Teil 4 “Dschinnanyar” kommt im November 2012. Ich schreibe gerade eifrig daran!

4 Kommentare

Eingeordnet unter ebook

Wo sind sie, die Kobo Leser?

Vor nicht allzu langer Zeit gab es in einem Facebook Forum die Diskussion, dass ebook Autoren den Lesern ihre Bücher in allen Formaten anbieten sollten. Genau das versuche ich momentan und zwar für den Kobo. Nur, wo sind sie die Kobo Leser?

Selbst bei einem Gratis ebook, das ich auf Kobo anbiete ist es schwierig auch nur einen Download zu bekommen. Da stellt sich mir als Autor die Frage, ob es tatsächlich sinnvoll ist, für alle Formate ebooks anzubieten. Vielleicht sollte ich doch exklusiv bei Amazon bleiben.

Was meint ihr? Und, wer von euch besitzt einen Kobo?

Update 16. Okt.: Leider musste ich heute feststellen, dass die Bücher, die ich bei Kobo im Selbstpublishing eingestellt habe, sämtlich Formatierungsfehler aufweisen und nicht nur das, zum Teil fehlt der Text komplett! Seltsamerweise waren die Dateien vor dem Upload ok. Jetzt muss ich auf die Hilfe des Support warten, es kann also noch eine Weile dauern, bis es mich als Autorin bei Kobo gibt.

Update 17. Okt.: Ok, nach mehreren mails mit dem Kobo Support habe ich die Datei heute wieder hochgeladen. In ca. 24 Stunden müsste mein Buch wieder online sein. Ich hoffe sehr, dass es dann in einem lesbaren Zustand ist :) .

Update 17. Okt.: Es scheint keine Kobo Leser zu geben. Obwohl ich diesen Artikel über Twitter und Facebook beworben habe und einige Pageviews hatte, geoutet hat sich niemand. Schade!

Gute Neuigkeiten: Mein Buch “Die schwarze Hostie”, Teil 1 des Fantasy-Serials “Dämonenfluch” ist jetzt online bei Kobo .
Viel Spaß damit!

6 Kommentare

Eingeordnet unter ebook

Mal reinhören?

“Trau niemals einem Callboy!” wird noch vor Weihnachten 2012 als Hörbuch im Thono-Audio Verlag erscheinen. Für alle, die vorab schon einmal reinhören wollen, hier eine kleine Kostprobe:

Trau niemals einem Callboy – Intro

Gelesen wird das Hörbuch von Caroline du Fresne, die schon “Schau ihr in die Augen” eingesprochen hat. Ich freue mich sehr darüber, dass sie auch für diese Produktion zur Verfügung steht!

(Mit freundlicher Genehmigung des Thono-Audio Verlages)

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Auszüge aus Büchern, frauenbücher

Challenge!

Ich nehme die Herausforderung 777 von Maria M. Lacroix und Konny SchwbenBe an:

Die Herausforderung beinhaltet, selbst 7 Sätze von Seite 7 des gerade in Arbeit befindlichen Werks bei Facebook oder im eigenen Blog zu posten, um dann 7 andere AutorInnen herauszufordern, das ebenfalls zu tun.

Meine 7 Sätze von Seite 7 lauten:

Jetzt aber sehnte sie sich nach Einsamkeit. Trotz dieses Gedankens ertappte sie sich dabei, wie sie die Menge nach dem Mann absuchte, der sich nicht für sie zu interessieren schien.
Er war fort. Was gut war. Sie wollte keine belanglose Konversation führen. Mit einem ärgerlichen Seufzer versuchte sie, das Gefühl zu unterdrücken, das in ihr aufstieg. Es fühlte sich an … wie Enttäuschung.

Und ich fordere weiter auf:

Andreas Adlon
Andrea Wölk
Thomas Nommensen
Regina Mengel
Susanne Sue Twin
Monika Dennerlein
Heike Pohl

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Dies und Das, ebook

Irgendwie kommt es immer anders …

als die Autorin denkt – Teil 1

Nachdem ich fast zwei Wochen durch einen kaputten Laptop am Schreiben gehindert wurde, war heute der Tag an dem ich loslegen konnte. In den letzten Tagen war ich schon richtig nervös. Etliche Ideen geisterten durch meinen Kopf und wollten geschrieben werden. Neue Szenen und Entwicklungen jagten sich … jetzt konnte ich all dem ein Ventil geben.

Natürlich kam es wie es kommen musste. Heute morgen kaum, dass ich meinen neuen Laptop anmachte begann das „Vermeidungsspiel“. Ich schaute bei Facebook rein, bei Twitter, las Artikel die mich nicht interessierten und tat überhaupt alles um nicht schreiben zu müssen. Dabei habe ich die nächsten zehn Seiten für mein Fantasyserial schon im Kopf fertig geschrieben. Ich muss sie nur noch zu Papier bzw. auf die Festplatte bringen.

Verflixt. Heute wird da nichts mehr draus. Aber morgen ganz bestimmt. Versprochen!!

3 Kommentare

Eingeordnet unter Dies und Das

Altes Cover – Neues Cover?

Ich bin Autorin, keine Marketingexpertin und diese Tatsache macht sich immer wieder bemerkbar. Anfangs war ich noch glücklich und zufrieden mit dem alten Cover für meine Krimikomödie „Trau niemals einem Callboy“. Dann aber fiel mir auf, dass es nicht die richtige Botschaft transportierte. Das Cover zeigt eine Frau mit einer Pistole, der leicht sexuelle Touch schien für den Titel geeignet. War er auch, aber eben nicht für den Inhalt.

„Trau niemals einem Callboy“ ist kein Krimi der üblichen Art. Hier geht es nicht um einen Detektiv, der in akribischer Kleinarbeit einen Fall löst, sondern um eine Frau, Tamara Hartwig, die morgens einen toten Fremden in ihrer Wohnung entdeckt und nicht die Polizei ruft, sondern …

Der Rest soll hier verschwiegen werden, aber so viel sei gesagt: Es ist ein spannender, witziger und unterhaltsamer Krimi. Gerade die Tatsache, dass der Humor eine wichtige Rolle spielt, sollte in dem Cover ausgedrückt werden. Deshalb entschied ich mich für das neue Cover und bin auf eure Meinung gespannt.

Altes Cover:

Neues Cover:

Welches Cover findet ihr besser?

4 Kommentare

Eingeordnet unter Auszüge aus Büchern, Dies und Das

Dein Traummann?

Wäre es nicht toll, genau den Mann kennen zu lernen, der aussieht wie der Mann deiner Träume? Sariel, weibliche Hauptperson in meinem Fantasy-Serial “Dämonenfluch”, hat dieses Glück!

Leser meines Fantasy-Serials wissen es schon: Ein Dämon kann das Aussehen annehmen das ein Mensch auf ihn projiziert. Der Mensch sieht in seinem Gegenüber die Traumfrau oder den Traummann. Eine Sache, die für den Dämon durchaus vorteilhaft ist, erfüllt er doch immer die gängigen Vorstellungen von äußerer Schönheit.

Damit auch ihr etwas davon habt, stelle ich hier drei Bilder ein. Wer von den drei Männern wäre euer Traummann? Wer wäre der Dämon Alexander, der männliche Protagonist des Dämonfluch-Serials?

Ich bin gespannt auf eure Meinung!

Alexander_1


Wer die Bücher des Dämonenfluch-Serials noch nicht kennt, kann hier mehr erfahren:

Teil 1: Die schwarze Hostie
Teil 2: Das Siegel des Salomo

2 Kommentare

Eingeordnet unter frauenbücher

Ich wünschte, ich wäre ein Genie :)

Manchmal wenn ich ein besonders gutes Buch lese oder Musik höre, die mich berührt, wünsche ich etwas geniales zu erschaffen. Eine Szene zu schreiben, die so gut ist, dass der Leser alles um sich herum vergisst. Ein Lied zu komponieren, das den Hörer Lachen oder Weinen lässt.

Ich weiß nicht, ob mir das in meiner bisherigen Laufbahn als Autorin gelungen ist. Es fällt mir schwer meine eigenen Bücher zu beurteilen und die Szenen, die ich schreibe entführen mich, nachdem ich sie etliche Male gelesen und korrigiert habe, höchstens noch in die Welt des Zweifels.

Es gibt aber viele Künstler, die ich genial finde, die mich berühren. Einige davon mehr bekannt als andere. Einige möchte ich mit euch teilen und ich hoffe, dass ihr ebenfalls das Kommentarfeld nutzt, um Links einzutragen, die uns zu Menschen/Szenen/Bildern/Musik/Büchern leiten, die euch berührt haben. Die ihr genial findet!

Hier meine Tops:

Ich habe es in zwei Anläufen noch nicht geschafft über Seite 10 ihres Bestsellers „eat, pray, love“ herauszukommen, aber ihren Vortrag finde ich genial! Elisabeth Gilbert: Vortrag auf Youtube

Manchmal frustriert es mich ein wenig, der Gedanke, dass ein Teenager einen meiner liebsten Vampirromane schreibt mit wirklich genialen Szenen. Das noch unfertige Buch kann kostenlos auf Wattpad gelesen werden: Dinner with a Vampire

5 Menschen und eine Gitarre: Somebody that I used to know

To be continued ….

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Dies und Das

Leseprobe: Teil 2 des Dämonenfluch-Serials “Das Siegel des Salomo”

Kapitel 1

„Nur für diese Nacht. Dann werde ich für immer aus deinem Leben verschwinden.“ In Sariels Worten schwang ein bittender Unterton mit. Sie stand in der Mitte der großen Halle seines Adlerhorstes. Genau wie er vermutet hatte, war sie hierher geflüchtet, nachdem er sie aus den Fängen ihres Onkels befreit hatte. Torsten Halder. Der Name sandte Hass durch seine Gedanken. Der Mann hatte vor wenigen Minuten versucht seine eigene Nichte zu töten. Und nicht nur das, auch Alexander hätte nach dem Willen des Bankers sterben sollen.

„Natürlich. Du kannst bleiben so lange du möchtest. Sei mein Gast“, trotz der Gefühle die in ihm tobten versuchte er möglichst neutral zu klingen. Sariel hatte in dieser Nacht genug durchgemacht. Über ihren Onkel konnten sie morgen noch reden.

„Ich danke dir. Und jetzt … entschuldige mich. Ich bin müde. Sehr, sehr müde. Gute Nacht.“ Mit einem sanften Klicken schloss sich die Tür hinter Sariel. Sie hatte sich in ihr Zimmer zurückgezogen, in den Raum, den er seit der letzten Nacht als ihren betrachtete. Sie ist in Sicherheit, nur das zählt, versuchte er seine aufkeimende Sorge zu beruhigen. Vorsichtig tastend sandte er seine Sinne aus, um zu ergründen wie es ihr ging. Ihre Auflösung in Rauch und das Materialisieren in seinem Adlerhorst mussten sie erschöpft haben, vor allem nachdem Halder sie mit seinem Gift schwächte.

Da, ihr Energiefeld pulsierte schwach, ein dunkler Schatten lag darüber. Nicht dunkel genug, um sie ernsthaft zu gefährden, aber doch stark genug, um sie zu ermüden. Sariel schlief. Aber es war sicher kein erholsamer Schlaf, der dunkle Schatten, der an ihrem Energiefeld zehrte, musste Albträume verursachen! Trotzdem war Alexander erleichtert. Der Banker hatte es nicht geschafft Sariel etwas von dem weitaus stärkeren Gift zu injizieren das er in der Spritze aufzog. Das war mehr, als Alexander zu hoffen gewagt hatte.

*********************

Ihr Onkel.

Gefahr! Eine Spritze, die auf die glatte Oberfläche ihrer Haut gesetzt wurde.

Mit einem Schrei wachte Sariel auf. Licht durchflutete den Raum, in dem sie sich befand. Der Adlerhorst! Sie war in Sicherheit. Der Gedanke hüllte sie ein wie eine warme Decke, die kurz darauf weggerissen wurde. Worte wirbelten durch ihren Kopf.

„Du wirst in das wohltätige Reich des Todes und des Vergessens gleiten.“

Wie eine Schlange glitt dieser Satz durch ihren Kopf. Dabei konnte er nicht wahr sein. Ihr Onkel würde so etwas niemals tun. Zugegeben, er war gestern seltsam gewesen. Hatte ihr das Gefühl vermittelt, er wolle ihr schaden. Dieser Satz aber musste einem der vielen Albträume entsprungen sein, die sie in dieser Nacht geplagt hatten.

Trotz dieser Überlegung fühlte sie sich unbehaglich. Sie hatte Angst, dabei war sie hier in Sicherheit. Sie kehrte in den Adlerhorst zurück weil ihr Onkel eine schwierige Zeit durchmachte. Offensichtlich hatte ihn ihre Weigerung Betriebswirtschaftslehre zu studieren tief enttäuscht. Sie würde ihm Zeit geben. Seit dem Tod ihrer Eltern war Torsten Halder die einzige Familie, die sie hatte. Sie wollte nicht, dass ihr Verhältnis zu ihm dauerhaften Schaden nahm. Trotzdem würde sie nach Paris ziehen, aber, wenn ein wenig Zeit vergangen war, würde sie den Kontakt wieder aufnehmen, in der Hoffnung er habe ihr verziehen. Und wenn nicht … Mit einem Kopfschütteln verscheuchte sie diesen Gedanken. Darum würde sie sich kümmern, wenn es tatsächlich dazu kam.

In diese Gedanken versunken stand Sariel auf, wusch sich und kleidete sich an. Etwas optimistischer gestimmt öffnete sie ihre Zimmertür und betrat den Wohnraum des Adlerhorstes. Wieder zog die grandiose Aussicht der Panoramafenster sie in ihren Bann. Wie hypnotisiert ging sie auf die Glasfront zu, bis sie dicht davor stand. Direkt unter ihren Füßen tat sich der Abgrund auf. Vor ihr erstreckten sich die weißen Gipfel der Berge.

„Guten Morgen. Ich hoffe du hast gut geschlafen.“

Alexander. Wie immer kündigte kein Geräusch sein Nahen an.

„Ja. Danke. Vor allem dafür, dass ich diese Nacht hier verbringen durfte.“  Plötzlich wurde sie sich der Bedeutung ihrer Worte bewusst. Ihre Wangen wurden heiß. „Also, ich meine … nicht mit dir … sondern hier … ähm …“

Alexander verschränkte die Arme vor der Brust und lächelte. Ihre Unsicherheit amüsierte ihn offensichtlich. Sariel hingegen kam sich wie der letzte Trottel vor.

„ … so war das auch nicht gemeint“, plapperte sie hastig weiter. „Nicht, dass ich nicht gerne auch mit dir …oh!“ Nun fühlte sich ihr Gesicht an, als würde es in Flammen stehen. „Vergiss es!“, sagte sie rasch, drehte sich auf dem Absatz um und stürmte ins Zimmer zurück. Mit geschlossenen Augen lehnte sie gegen die Tür. Wie hatte sie sich nur so blöd benehmen können?“ Ein Klopfen riss sie aus ihren Gedanken.

Sie öffnete die Tür einen Spalt weit.

„Was ist?“, fragte sie unwirsch um ihre Verwirrung zu überspielen. Alexander stand vor ihr. Seine Miene verriet nichts von seinen Gefühlen, vielleicht hatte sie es sich nur eingebildet und er hatte sich nicht über sie lustig gemacht.

„Ich wollte nur wissen, wie es dir geht.“

„Wie es mir geht?“ Was meinte er damit? Wollte er herausfinden, ob sie in ihn … Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als sie sich bewusst wurde, dass er sie besorgt musterte. Erst jetzt fiel ihr ein, dass er auf den gestrigen Abend anspielte. Wieder wurde sie rot. Sie war ein solcher Idiot!

Gut, wirklich“, murmelte sie. Ohne zu antworten, sah Alexander sie an, fast so, als würde er darauf warten, dass sie die Wahrheit sagte.

„Ich fühle mich nur ein wenig, kraftlos. Das ist alles“, setzte sie hinzu.

„Die letzte Nacht war nicht einfach für dich.“

„Ja.“ Mit einem Seufzer fuhr sie sich durch die Haare. „Ich kann mich an fast nichts erinnern. Nur daran, dass mein Onkel seltsam war. Ich glaube er ist noch immer wütend weil ich Kunstgeschichte statt Betriebswirtschaftslehre studieren möchte.“

„Das ist alles? An mehr erinnerst du dich nicht?“

„Mir war schlecht, glaube ich. Und dann warst plötzlich du in dem Arbeitszimmer meines Onkels. Danach wird alles verschwommen und ich erinnere mich nur noch daran, dass wir uns gestern Nacht hier materialisierten. Ich glaube, ich bin hierher gekommen, weil er noch immer wütend auf mich ist.“ Sariel schüttelte den Kopf. „Es tut mir leid, dass ich deine Gastfreundschaft schon wieder in Anspruch nehme. Ich werde heute noch nach Paris reisen, dann bist du von mir erlöst.“

Alexander hob abwehrend die Hände. „Bleibe so lange wie du willst. Es ist mir ein Vergnügen dich als Gast zu haben. Hier ist es sonst eher … einsam.“

„Ich dachte du liebst die Einsamkeit.“ Mit einer Geste wies Sariel auf die Fensterfront, die die einsame Bergwelt hinter ihr zeigte. „Wenn du hier lebst, musst du gerne allein sein.“

„Nicht immer. Du musst hungrig sein“, stellte Alexander fest, bevor sie etwas auf seine Bemerkung erwidern konnte.

„Bitte, mache dir meinetwegen keine Umstände. Ich habe schon viel zu lange …“

„Unsinn. Du tust mir einen Gefallen, wenn du mir Gesellschaft leistest. Wie gesagt, ich habe nur selten Besuch hier oben. Wenn du dich für meine Gastfreundschaft revanchieren möchtest, dann bleib.“

„Danke.“ Alexander drehte sich um und ging ihr voran in die Küche. Sariel zögerte. Am liebsten hätte sie sich in ihrem Zimmer verkrochen. Sie hatte sich schon genug zum Narren gemacht. Andererseits wäre es unhöflich, nachdem sie zugestimmt hatte. Ach verflixt. Mit einem Seufzen schloss sie die Tür hinter sich und folgte Alexander.

Jetzt bei Amazon!

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Auszüge aus Büchern