Archiv der Kategorie: Alltag

Die Welt hat mich wieder!

Ok, ok, ich übertreibe, nachdem ich eine Woche lang krank war und mit Fieber im Bett lag. Das letzte Mal hatte ich vor circa 20 Jahren Temperaturwerte, die über 38 Grad stiegen. Dem entsprechend schlecht fühlte ich mich. Aber die Sache hat gleich mehrere Vorteile: ich habe immerhin meine Winterkilos verloren und fast nichts an Lebensmitteln einkaufen müssen.

Hier ein kleiner Überblick über die letzten Tage:

Positive Gedanken: Ich werde nie wieder gesund.
Negative Gedanken: Ich sterbe gleich.
Temperaturwerte: Jenseits von Gut und Böse.
Blogbeiträge: Tatsächlich verfasste = 0. Im Fieberdelirium geschriebene = 13
Gewicht: -3 Kilo
Zu erledigende Korrespondenz: +1 Kilo

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30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 1

Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?

Normalerweise zählt das Projekt zu meinen Lieblingen, an dem ich gerade arbeite. Ich habe immer mehrere Ideen auf meiner Festplatte gespeichert. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt an dem ich Lust habe aus einer dieser Ideen eine Geschichte zu machen. Jedes Thema entführt mich und den Leser in eine andere Welt.

Zurzeit arbeite ich an Teil 2 meines Fantasyromans ‘Die schwarze Hostie – Dämonenfluch’ und bewege mich in der Welt der Dämonen. Das macht Spaß, denn ich habe die Freiheit diese Welt zu gestalten.

Was mir aber auch sehr viel Freude bereitet hat, war die Arbeit an ‘Schau ihr in die Augen’, meinem Debütroman, der im Droemer Knaur Verlag veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt im Hollywood der heutigen Zeit, verknüpft dies aber mit Abstechern in das „alte“ Hollywood. In die Zeiten, in denen die Traumfabrik Stars wie Katherine Hepburn, Spencer Tracy und Humphrey Bogart hervorbrachte.

Mein Kriminalroman „Trau niemals einem Callboy“ hingegen, spielt zum großen Teil in Frankfurt und im Rhein-Main Gebiet. Meine alte Heimat. Ich kenne diese Gegend sehr gut, denn ich habe den größten Teil meines Lebens dort verbracht. Die Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und einige meiner Lieblingsorte in die Erzählung mit einfließen zu lassen, war ebenfalls sehr schön.

Als Autorin habe ich die Freiheit mir die Regionen und „Welten“ auszusuchen in denen meine Geschichten spielen. Das ist etwas, was ich an dieser Tätigkeit sehr schätze. Wenn es mir – wie im Moment- zu kalt wird, kann ich eine Geschichte in der Sahara oder auf Ibiza spielen lassen. Kann, wenigstens gedanklich, die Wärme spüren, mich an der Sonne erfreuen. Das ist ein sehr schöner Nebenaspekt meiner Arbeit!

30 Tage übers Schreiben bloggen
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30 Tage übers Schreiben bloggen

Durch Twitter wurde ich auf dieses Projekt aufmerksam. 30 Tage lang über das Schreiben bloggen, das hört sich interessant an. Vielen Dank also an Iris Tscharf, die diese Idee in Twitter verbreitete. Auf ihrem Blog ‘Schreibnotizen’ finden sich ihre Antworten.

Hier die Fragen, die ich in den nächsten 30 Tagen beantworten werde:

  1. Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?
  2. Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?
  3. Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?
  4. Erzählen Sie etwas zu Ihrer ersten erfundenen Geschichte/ zu ihrer ersten erfundenen Figur?
  5. Wie alt ist Ihre jüngste Figur? Wie alt ist Ihre älteste Figur? Welche sind Ihre jüngsten/ ältesten Figuren in Bezug auf deren Erschaffungszeitpunkt?
  6. Wo schreiben Sie am liebsten und zu welcher Tageszeit ist Ihre beste Schreibzeit? Benutzen Sie den Computer oder Stift und Papier?
  7. Hören Sie während der Schreibarbeit Musik? Wenn ja, welche Art von Musik? Gibt es Songs, die Sie mit Ihrer Figur verbinden, die Sie an sie erinnern?
  8. Welches Genre bevorzugen Sie beim Schreiben/ beim Lesen?
  9. Wie kommen Sie zu Ihren Figuren? Beschreiben Sie den Schaffungsprozess der Charakterfindung.
  10. Beschreiben Sie die seltsamsten/ ungewöhnlichsten Situationen, in die Sie Ihre Figuren gebracht haben (auch Notizen zählen).
  11. Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie am liebsten? Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie ungern?
  12. Bei welcher Ihrer Geschichten haben Sie das Gefühl, einen wirklich guten Job gemacht zu haben? Haben Sie ein paar Randnotizen/ Schreibtipps dazu?
  13. Schreiben Sie lieber über fiktive oder reale Kulturen/ Menschen?
  14. Erstellen Sie Landkarten? Wenn ja, können Sie eine zeigen?
  15. Halbzeit! Gibt es einen Schriftsteller (Profi oder Hobbyautor), den Sie bewundern?
  16. Wenn Sie über romantische Beziehungen schreiben, wie weit gehen Sie da beim Erzählen?
  17. Welcher Ihrer Protagonisten ist Ihr Liebling und warum?
  18. Welcher Ihrer Antagonisten ist Ihr Liebling und warum?
  19. Hat sich schon mal eine Nebenfigur in Ihren Geschichten in den Vordergrund gedrängt? Wurde die Nebenfigur dann zur Hauptfigur? Warum ist das passiert?
  20. Welche Szenen schreiben Sie am liebsten?
  21. Hat eine Ihrer Figuren Kinder? Wie schreiben Sie Szenen aus Sicht der Kinder/ oder Szenen mit Kindern?
  22. Gibt es eine Szene zwischen Ihren Charakteren, die Sie nie geschrieben haben? Wenn ja, warum?
  23. Wie lange brauchen Sie im Durchschnitt für ein Projekt von der Planung bis zur fertigen Erstfassung?
  24. Wären Sie bereit, eine Ihrer Hauptfigur in der Geschichte zu töten, wenn es die Handlung verlangt? Welches war Ihre interessanteste Art und Weise, eine Romanfigur zu töten?
  25. Hat eine Ihrer Figuren Haustiere? Wenn ja, welches?
  26. Wie zeichnen Sie Ihre Charaktere? Beschreiben Sie eine Figur oder wenn Sie mit Bildern arbeiten, zeigen Sie uns eine Ihrer Figuren!
  27. Spielt das Aussehen Ihrer Figuren eine wichtige Rolle? Wie gestalten Sie das Aussehen einer Figur?
  28. Haben Sie schon einmal eine Figur mit körperlicher oder geistiger Behinderung entworfen? Erzählen Sie uns davon.
  29. Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, wie oft denken Sie an die Handlung, die Figuren? Gibt es etwas, das Sie an Ihr Projekt oder an Ihre Figuren erinnert?
  30. Letzte Frage: Wählen Sie einen Schriftsteller aus und verraten Sie uns, was Sie an diesem Schriftsteller mögen und/ oder an seinen Charakteren gut finden.

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Warum?

Manchmal frage ich mich, warum ich schreibe. Warum ich mir Geschichten ausdenke, diese in den PC tippe und Stunden damit zubringe an ihnen zu feilen, mir zu überlegen wie es weitergeht und welche Charaktereigenschaften die Akteure haben.

Eine Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach zu finden. Es macht Spaß, daran besteht kein Zweifel. Weniger schön ist es auf Antworten/Absagen von Verlagen zu warten oder darauf zu hoffen, dass jemand meine Bücher kauft, liest und für gut befindet.

Wenn ich mir aber vorstelle nicht zu schreiben ist die Antwort einfacher. Es geht nicht! Wenn ich eine Idee für eine Geschichte habe, muss ich sie aufschreiben. Die Story erzählen, denn ich bin selbst gespannt wie es weitergeht, möchte wissen was passiert. Es soll Autoren geben, die zunächst die Handlung entwerfen, genau wissen was geschehen wird, wenn sie die eigentliche Geschichte erzählen. Ich bin nicht so. Meist habe ich eine Anfangsidee wie bei „Schau ihr in die Augen“, als ich plötzlich diese Szene vor Augen hatte: der Stern Humphrey Bogarts auf dem Hollywood Boulevard. Ein Liebespärchen, das eine Mission hat. Eine verregnete Nacht … Mehr war da nicht. Trotzdem ist daraus ein Buch geworden, eine Erzählung deren Irrungen und Wirrungen mich selbst überrascht haben :) .

Ohne zu Schreiben wäre ich um einen Traum ärmer. Mein Leben noch immer schön, aber nicht mehr so mit Spannung, Erwartung und Hoffnung gefüllt wie jetzt.

Deshalb mache ich weiter, lese gerade die letzte Fassung von meinem Krimi „Trau niemals einem Callboy“, während es in meinen Gedanken mit „Die schwarze Hostie“ meinem Fantasyroman weitergeht. Ich kann es kaum erwarten die nächsten Folgen zu schreiben :) .

Wie geht es dir? Warum, tust du das, was du tust? Aus Liebe, Verzweiflung, einem inneren Drang heraus?

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Langeweile ist gut, oder nicht?

Die Weihnachtsferien taten sich vor allem dadurch hervor, dass das Wetter miserabel war. Es war nicht nur kalt. Nein, es stürmte und regnete. Keinen Hund hätte man vor die Tür gejagt. Also blieben wir im Haus. Alle. Niemand hatte große Lust mehr als das Nötigste draußen zu erledigen.

Nach Sylvster setzte sie allmählich ein. Die Langeweile. Tagelange zu viert in einem Haus zu sein, kann auf die Nerven gehen, vor allem wenn man nicht weiß wie man sich beschäftigen soll. Ich bspw. ging mir selbst auf die Nerven, schaute ich doch alle paar Minuten nach was sich bei Twitter und Facebook tat (wenig), oder wie viele Surfer auf meinem Blog vorbeigeschaut hatten (ebenfalls wenig).

Den Kindern ging es nicht besser. Sie begannen sich zu streiten, unruhig zu werden und lautstark zu äußern wie langweilig ihnen sei.

Doch dann, ganz langsam kam die Wende. Wir entdeckten das Stricken, begann jeden Tag Rommé zu spielen. Fanden mit einem Mal Beschäftigungen, denen wir schon lange nicht mehr nachgegangen waren und die Spaß machten.

Die Kinder wurden kreativ in ihren Ideen und zufrieden mit dem, was sie taten. Ich hörte auf planlos im Internet umherzuirren und Markus machte jeden morgen einen ausgedehnten Spaziergang.

Mit einem Mal war uns nicht mehr langweilig, sondern wir genossen die Zeit und die Ruhe.

Wie geht ihr mit Langeweile um? Entflieht ihr, indem ihr ein Buch zur Hand nehmt, habt ihr Tipps oder Ratschläge?

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Ein ganz normaler Tag …

… im Leben der Autorin Birgit K.

6.30: Der Wecker klingelt zum ersten Mal. Oh, Sch*****“ denken und auf Snooze drücken.
6.35: Repeat.
6.40: Fünf Minuten können nicht so schnell um sein.
6.45: Mist nur noch zehn Minuten, dann muss ich aufstehen.
6.50: Warum ich?
6.55: „Kinder aufstehen! Ihr seid spät dran“, rufen.
7.00: Nach unten schlurfen und Frühstück machen.
7.20: „Lukas hat schon wieder das Licht angelassen!!!!“
„Hab ich nicht!“
„Hast du doch!“
7.21: „Ruhe!!“
7.30: Die Kinder sind aus dem Haus. Stille breitet sich aus. Kaffeeduft zieht durch die Räume.
8.00: Ich muss mit der Arbeit anfangen.
8.30: Spätestens um neun Uhr!
9.00: Mal sehen was es auf Facebook, Twitter, Amazon und Lovelybooks Neues gibt … Aber nur ganz kurz.
12.00: Wieso ist es schon 12.00 Uhr? Wieso?
12.05: Ok, dann mache ich meine Mittagspause heute eben ein bisschen früher.
13.00: So, jetzt fange ich an. Ganz bestimmt.
13.01: Hoffentlich ist die Spinne nicht mehr in meinem Arbeitszimmer.
13.02: Verdammt, wo ist das Vieh? Was, wenn sie wieder an meinem Bein hoch krabbeln will?
13.04: Besser, ich arbeite heute im Esszimmer.
13.05: Jetzt brauche ich nur noch eine zündende Idee wie ich das neue Buch anfangen soll.
13.10: Am Besten fange ich schon mal mit dem Schreiben an. Einfach irgendetwas in den Computer tippen, dann kommen die Einfälle ganz von allein …
13.30: … oder nicht.
13.45: „Es war ein regnerischer Tag, als Angelika …“ Das muss so ziemlich der langweiligste erste Satz sein, den ich je geschrieben habe.
14.00: Ich brauche Koffein, vielleicht bringt das meine grauen Zellen auf Trab.
14.15: Scheint nicht zu wirken.
14.16: Vielleicht brauche ich eine kurze Pause. Mal schauen was sich im Internet tut.
15.00: Verdammt. Wieder nichts geschrieben!
15:05: Ins Auto springen und Kinder von den Schul AGs abholen.
15.35: Zu Hause ankommen. Damit ist der Arbeitstag offiziell beendet. Jetzt weiß ich, warum ich zwei Jahrzehnte gebraucht habe um mein erstes Buch zu veröffentlichen.

Wie sieht bei euch ein ganz normaler Arbeitstag aus? Bin gespannt auf eure Antworten :) .

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