Archiv der Kategorie: 30 Tage

30 Tage übers Schreiben bloggen.

30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 5

Wie alt ist Ihre jüngste Figur? Wie alt ist Ihre älteste Figur? Welche sind Ihre jüngsten/ ältesten Figuren in Bezug auf deren Erschaffungszeitpunkt?

Meine jüngste Figur ist sechs Jahre alt und spielt eine Nebenrolle in einem bisher unveröffentlichten Kinderbuch. Meine älteste Figur ist  Alexander, Feuerdämon und eine der Hauptfiguren meiner Fantasyreihe “Dämonenfluch“. Der Dämon ist hundert Jahre alt.

In Bezug auf den Erschaffungszeitpunkt ist Yuza, Indianerin meines gleichnamigen ersten Romans, die “älteste” Figur. Auch dieses Buch wurde nie veröffentlicht. Ich bin mir nicht sicher, ob es jemals soweit kommt. Vielleicht wenn ich selbst wieder Lust habe Indieanerromane zu lesen. Meine jüngsten Figuren, wenn auch nicht dem Alter nach, sind Tim Buchanan und eine Französin namens Michelle. Beide spielen Nebenrollen in Teil 2 der Dämonenfluchserie.

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30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 4

Erzählen Sie etwas zu Ihrer ersten erfundenen Geschichte/ zu ihrer ersten erfundenen Figur?

Meine erste erfundene Geschichte, die ich zu einem Roman machte, drehte sich um eine Indianerin, Yuza. Yuza wurde von einem Weißen gefangen genommen und als Sklavin für Feldarbeit gehalten. Im Laufe der Zeit aber verändert sich ihr Verhältnis zueinander. Hass wird von anderen Emotionen abgelöst.

In der ersten Version der Geschichte gab es eine Rahmenhandlung, die durch Tarotkarten bestimmt wurde. Diese legten auch den Verlauf von Yuzas Erzählung fest.

Ich glaube noch immer, dass aus diesem ersten Versuch ein guter Roman werden könnte. Er müsste überarbeitet werden, aber in der Erzählung liegt ein enormes Potential für die Entwicklung der Charaktere, und auch der geschichtliche Hintergrund ist spannend. Was mich bisher davon abgehalten hat an “Yuza” weiterzuschreiben ist die Tatsache, dass ich mich im Moment für Indianerromane selbst nicht begeistern kann. Es liegt fast zwanzig Jahre zurück, als ich an Yuza schrieb. Damals waren diese Romane “in”. Das Buch “Die mit dem Wind reitet” war ein großer Erfolg. Ich mache meine Bücher nicht von aktuellen Markttrends abhängig, aber ich muss Lust haben mich mit der Thematik zu beschäftigen. Und die habe ich zurzeit nicht. Trotzdem bin ich sicher, eines Tages wird es soweit sein, dann werde ich mich an die Überarbeitung machen und aus meinem Erstling ein hoffentlich tolles Buch kreieren.

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30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 3

Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?

Die richtigen Namen zu finden ist nicht immer einfach. Meist warte ich auf eine Eingebung … die dann auch irgendwann kommt. Allerdings muss der Name auch zu dem Charakter passen. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass ich nachträglich einen Namen ändere. Dann bspw. wenn eine Person in der Geschichte Eigenschaften aufweist mit denen ich vorher nicht gerechnet habe.

Fiktive Orte hat es bisher in meinen Geschichten nicht gegeben, was sich allerdings in meinem Fantasyroman bald ändern wird. Es gab aber fiktive Restaurants, Hotels, etc. Auch in solchen Fällen vertraue ich auf meine Fantasy. Bisher hat sie mich nicht im Stich gelassen :) .

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30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 2

Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?

Ich habe schon etliche Charaktere erfunden, denn viele meiner Ideen sind noch nicht veröffentlicht, sondern warten auf meiner Festplatte darauf endlich fertig geschrieben zu werden.

Unter den bereits veröffentlichten Geschichten gibt es einige Charaktere, die ich sehr mag. So zum Beispiel Lauren Bogarth, Hauptfigur in dem Roman „Schau ihr in die Augen“. Lauren ist eine erfolglose Schauspielerin, die versucht in Hollywood ihre Karriere zu starten. Der Nachname Bogarth verbindet sie, trotz der abweichenden Schreibweise, sehr eng mit dem verstorbenen Hollywood Idol. Was ich an Lauren mag ist ihr Fokus. Sie lässt sich trotz vieler Rückschläge nicht von ihrem Ziel abbringen und sie ist bereit Risiken einzugehen.

Ein männlicher Protagonist begegnet meinen Lesern mit Alexander, einem Feuerdämonen in meinem Fantasyserial „Die schwarze Hostie – Dämonenfluch“. Der Dämon, der ausgesandt wird um ungesühnte Morde zu rächen, begegnet Sariel, Nichte des Hamburger Bankers Torsten Halder. Dem Mann, den Alexander töten soll. Die Mission läuft nicht so wie geplant. Alexander ist ein komplexer Charakter, ein Wesen, das bisher nur ein Ziel hatte und die Einsamkeit liebt, sieht sich plötzlich mit Gefühlen konfrontiert, die fremd sind.

Ein anderer Charakter ist Tamara Hartwig, Protagonistin des Krimis „Trau niemals einem Callboy“. Tamara ist die Tochter reicher Eltern, die sich in ihrer Jugend stets in Konflikte mit ihrem ehrgeizigen Vater verstrickte und sich in der Folge verraten von ihm fühlte. Als sie eines Morgens eine Leiche in ihrer Wohnung entdeckt, ruft sie nicht die Polizei … Ich mag an Tamara, dass sie versucht ihre Probleme selbst zu lösen. Sie ist eine starke Frau, die ihr Leben in den Griff bekommen will. Der Krimi wird noch dieses Frühjahr veröffentlicht und ich freue mich sehr darüber!

Als Autorin fühle ich mich oft etwas wohler, wenn ich aus weiblicher Sicht schreibe, denn dann bin ich mir sicher, dass ich die Gefühle nachempfinden und diese Sicht glaubhaft darstellen kann. Trotzdem liebe ich es männliche Hauptpersonen zu erfinden. Auch mein nächstes Projekt hat einen männlichen Protagonisten.

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30 Tage übers Schreiben bloggen: Frage 1

Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?

Normalerweise zählt das Projekt zu meinen Lieblingen, an dem ich gerade arbeite. Ich habe immer mehrere Ideen auf meiner Festplatte gespeichert. Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt an dem ich Lust habe aus einer dieser Ideen eine Geschichte zu machen. Jedes Thema entführt mich und den Leser in eine andere Welt.

Zurzeit arbeite ich an Teil 2 meines Fantasyromans ‘Die schwarze Hostie – Dämonenfluch’ und bewege mich in der Welt der Dämonen. Das macht Spaß, denn ich habe die Freiheit diese Welt zu gestalten.

Was mir aber auch sehr viel Freude bereitet hat, war die Arbeit an ‘Schau ihr in die Augen’, meinem Debütroman, der im Droemer Knaur Verlag veröffentlicht wurde. Die Geschichte spielt im Hollywood der heutigen Zeit, verknüpft dies aber mit Abstechern in das „alte“ Hollywood. In die Zeiten, in denen die Traumfabrik Stars wie Katherine Hepburn, Spencer Tracy und Humphrey Bogart hervorbrachte.

Mein Kriminalroman „Trau niemals einem Callboy“ hingegen, spielt zum großen Teil in Frankfurt und im Rhein-Main Gebiet. Meine alte Heimat. Ich kenne diese Gegend sehr gut, denn ich habe den größten Teil meines Lebens dort verbracht. Die Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und einige meiner Lieblingsorte in die Erzählung mit einfließen zu lassen, war ebenfalls sehr schön.

Als Autorin habe ich die Freiheit mir die Regionen und „Welten“ auszusuchen in denen meine Geschichten spielen. Das ist etwas, was ich an dieser Tätigkeit sehr schätze. Wenn es mir – wie im Moment- zu kalt wird, kann ich eine Geschichte in der Sahara oder auf Ibiza spielen lassen. Kann, wenigstens gedanklich, die Wärme spüren, mich an der Sonne erfreuen. Das ist ein sehr schöner Nebenaspekt meiner Arbeit!

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30 Tage übers Schreiben bloggen

Durch Twitter wurde ich auf dieses Projekt aufmerksam. 30 Tage lang über das Schreiben bloggen, das hört sich interessant an. Vielen Dank also an Iris Tscharf, die diese Idee in Twitter verbreitete. Auf ihrem Blog ‘Schreibnotizen’ finden sich ihre Antworten.

Hier die Fragen, die ich in den nächsten 30 Tagen beantworten werde:

  1. Welches ist Ihr Lieblingsprojekt (Lieblingswelt), an dem Sie gearbeitet haben und warum?
  2. Wie viele Charaktere haben Sie bereits erfunden? Schreiben Sie lieber aus weiblicher oder männlicher Sicht?
  3. Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?
  4. Erzählen Sie etwas zu Ihrer ersten erfundenen Geschichte/ zu ihrer ersten erfundenen Figur?
  5. Wie alt ist Ihre jüngste Figur? Wie alt ist Ihre älteste Figur? Welche sind Ihre jüngsten/ ältesten Figuren in Bezug auf deren Erschaffungszeitpunkt?
  6. Wo schreiben Sie am liebsten und zu welcher Tageszeit ist Ihre beste Schreibzeit? Benutzen Sie den Computer oder Stift und Papier?
  7. Hören Sie während der Schreibarbeit Musik? Wenn ja, welche Art von Musik? Gibt es Songs, die Sie mit Ihrer Figur verbinden, die Sie an sie erinnern?
  8. Welches Genre bevorzugen Sie beim Schreiben/ beim Lesen?
  9. Wie kommen Sie zu Ihren Figuren? Beschreiben Sie den Schaffungsprozess der Charakterfindung.
  10. Beschreiben Sie die seltsamsten/ ungewöhnlichsten Situationen, in die Sie Ihre Figuren gebracht haben (auch Notizen zählen).
  11. Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie am liebsten? Über welchen Ihrer Charaktere schreiben Sie ungern?
  12. Bei welcher Ihrer Geschichten haben Sie das Gefühl, einen wirklich guten Job gemacht zu haben? Haben Sie ein paar Randnotizen/ Schreibtipps dazu?
  13. Schreiben Sie lieber über fiktive oder reale Kulturen/ Menschen?
  14. Erstellen Sie Landkarten? Wenn ja, können Sie eine zeigen?
  15. Halbzeit! Gibt es einen Schriftsteller (Profi oder Hobbyautor), den Sie bewundern?
  16. Wenn Sie über romantische Beziehungen schreiben, wie weit gehen Sie da beim Erzählen?
  17. Welcher Ihrer Protagonisten ist Ihr Liebling und warum?
  18. Welcher Ihrer Antagonisten ist Ihr Liebling und warum?
  19. Hat sich schon mal eine Nebenfigur in Ihren Geschichten in den Vordergrund gedrängt? Wurde die Nebenfigur dann zur Hauptfigur? Warum ist das passiert?
  20. Welche Szenen schreiben Sie am liebsten?
  21. Hat eine Ihrer Figuren Kinder? Wie schreiben Sie Szenen aus Sicht der Kinder/ oder Szenen mit Kindern?
  22. Gibt es eine Szene zwischen Ihren Charakteren, die Sie nie geschrieben haben? Wenn ja, warum?
  23. Wie lange brauchen Sie im Durchschnitt für ein Projekt von der Planung bis zur fertigen Erstfassung?
  24. Wären Sie bereit, eine Ihrer Hauptfigur in der Geschichte zu töten, wenn es die Handlung verlangt? Welches war Ihre interessanteste Art und Weise, eine Romanfigur zu töten?
  25. Hat eine Ihrer Figuren Haustiere? Wenn ja, welches?
  26. Wie zeichnen Sie Ihre Charaktere? Beschreiben Sie eine Figur oder wenn Sie mit Bildern arbeiten, zeigen Sie uns eine Ihrer Figuren!
  27. Spielt das Aussehen Ihrer Figuren eine wichtige Rolle? Wie gestalten Sie das Aussehen einer Figur?
  28. Haben Sie schon einmal eine Figur mit körperlicher oder geistiger Behinderung entworfen? Erzählen Sie uns davon.
  29. Wenn Sie an einem Projekt arbeiten, wie oft denken Sie an die Handlung, die Figuren? Gibt es etwas, das Sie an Ihr Projekt oder an Ihre Figuren erinnert?
  30. Letzte Frage: Wählen Sie einen Schriftsteller aus und verraten Sie uns, was Sie an diesem Schriftsteller mögen und/ oder an seinen Charakteren gut finden.

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