Monatsarchiv: Dezember 2011

Die schwarze Hostie

Die Reaktionen waren gespalten, als ich fragte, ob die Leser unterschiedliche Genres bei einem Autor akzeptieren würden. Aus diesem Grund habe ich beschlossen meine Fantasygeschichte “Die schwarze Hostie” unter dem Namen Jana B. Kluger herauszubringen.

Die Geschichte gibt es bald auf Amazon. Neugierige können die kostenlose Leseprobe vorab auf Wattpad lesen: Die schwarze Hostie

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The Battle: Schau ihr in die Augen vs. Rubbeldiekatz

Zufall oder Trend?

Mit Rubbeldiekatz kommt ein Film in die deutschen Kinos, der eine typische Verwechslungskomödie zum Thema hat. Ein erfolgloser Schauspieler (Matthias Schweighöfer) bekommt eine Rolle als Frau in einem Hollywoodfilm. Klingt bekannt? Klar, die Älteren können sich noch an Tootsie mit Dustin Hoffman erinnern. Aber auch die Jüngeren haben ein Vergleichsbeispiel: Im Oktober 2011 veröffentlichte die Autorin Birgit Kluger über den Droemer Knaur Verlag das ebook „Schau ihr in die Augen“. In dem Buch geht es um eine erfolglose Schauspielerin, die eine Rolle als männliche Hauptperson in einem Hollywoodfilm bekommt!

Ein wenig seltsam ist es schon, aber wie die Autorin Birgit Kluger augenzwinkernd betont, kann es auch ein Fall von „zwei Genies ein Gedanke“ sein. Obwohl sie als Newcomerin mit ihrem Debütroman wenig Chancen hat gegen einen Giganten wie Universal Pictures zu gewinnen, nimmt sie die Herausforderung an: Ein Voting bei dem die Zuschauer/Leser entscheiden können, ob sie den Film oder das Buch besser finden.

Die Gewinner der ebook Verlosung stehen fest und wurden bereits per email benachrichtigt. Du warst nicht dabei? Abonniere diesen Blog, es wird in Zukunft bestimmt wieder etwas zu gewinnen geben. Das Voting läuft übrigens noch bis Ende Februar 2012.

Schau ihr in die Augen vs. Rubbeldiekatz

Lauren Bogarth vs. Matthias Schweighöfer

Wer gewinnt?

Schau ihr in die Augen: Ein ebook von Birgit Kluger, veröffentlicht bei Droemer Knaur, Oktober 2011.

Rubbeldiekatz: Ein Film von Detlev Buck. Schauspieler: Matthias Schweighöfer und Alexandra Maria Lara, Kinostart: Dezember 2011.

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Die Chance deines Lebens?

Was würdest du tun, wenn dir die Chance deines Leben geboten wird?

Würdest du alles dafür riskieren?

Lauren, die Protagonistin meines Romans Schau ihr in die Augen wird mit diesen Fragen konfrontiert. Keine einfach Entscheidung, oder doch?

Ich habe selbst lange über dieses Thema nachgedacht und bin für mich zu dem Schluß gekommen, dass die Antwort auch vom Alter abhängt. In jungen Jahren, hätte ich ohne zu zögern zugegriffen. Jetzt, nachdem ich etwas älter bin, ist es nicht mehr so einfach.

Mittlerweile habe ich mir eine Karriere aufgebaut, eine Familie gegründet. Es gibt Dinge in meinem Leben, die ich sehr schätze und die Chance meines Lebens lässt sich nicht mehr so einfach definieren.

Natürlich gibt es Träume, die ich verwirklichen will. Ich arbeite daran. Aber ich würde nicht alles, was mein Leben ausmacht, für einen Traum aufs Spiel setzen. Dafür sind mit mittlerweile andere Dinge zu wichtig … und außerdem, ich muss es nicht tun. Ich kann meine Ziele erreichen ohne solche Risiken eingehen zu müssen, glaube ich zumindest :) .

Wie ist es bei euch? Gibt es einen Traum, dem ihr folgt? Seid ihr bereit dafür alles zu opfern?

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Die verflixte Sache …

mit dem Genre

Mein Verlag hat es nicht leicht mit mir. Als ich auf der Buchmesse mein nächstes Projekt mit meiner Lektorin besprach, war sie nicht erfreut. Mein derzeitiges Buch ‘Schau ihr in die Augen’ ist ein Frauenroman. Mein nächstes wird ein Krimi.

„Wollen Sie nicht weiter in Ihrem Genre schreiben? Sie haben ein gutes Gespür für Situationskomik“, lautete der etwas fassungslose Kommentar meiner Lektorin.
„Es ist ein Frauenkrimi“, verkündete ich daraufhin die frohe Botschaft.

Nicht froh genug, denn sie konnte mit diesem Begriff wenig anfangen. Dabei ist doch klar, dass ein Frauenkrimi als Zielgruppe vorwiegend Frauen hat, oder? 80% der Krimileser sind Frauen, wurde ich informiert.

Oh? Uhmmm … das ist gut, nicht wahr? Dann bin ich mit meinem Frauenkrimi genau richtig. Und jede Menge Situationskomik ist darin auch zu finden.

Gut, dass sie nicht weiß welchem Genre mein drittes Projekt zuzuordnen ist. Besser ich behalte diese Information noch eine Weile für mich.

Das Problem ist, ich schreibe gerne in dem Genre, das ich zu dieser Zeit am liebsten lese. Eine Zeitlang waren es Frauenromane, dann Krimis. Derzeit ist es Fantasy …

Wie geht es euch, den Lesern? Würdet ihr einer Autorin, die ihr mögt, in unterschiedliche Genres folgen? Ihre Bücher kaufen, auch wenn es einmal ein Frauenroman, danach ein Krimi und dann ein Fantasyroman ist?

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Castingshows?!?

Ich liebe Castingshows! Ehrlich. Warum auch nicht? Castingshows gehören zu den wenigen Chancen, die allen offen stehen. Die jeder ergreifen kann, egal wie er aussieht, wie talentiert er ist oder wie alt.

Am schönsten sind sie, wenn jemand die Bühne betritt, dem man auf dem ersten Blick nichts zutraut. Natürlich ist das blöd und oberflächlich, aber trotzdem gibt es Menschen, bei denen man automatisch denkt: „der oder die kann nichts!“

Und dann –wenn man Glück hat- wird man überrascht. Das Publikum applaudiert, die Jury schüttet Lob über den Betreffenden aus, der mit einem Mal strahlt. Die Welt ist schön. Wunder sind möglich!

Einer dieser Auftritte der ganz besonderen Art war der von Susan Boyle im Jahr 2009 bei der Casting Show „Britain’s got Talent“. Sie betritt die Bühne, eine Frau Ende Vierzig, nicht besonders gut aussehend. In einem Kleid … das naja, auch meine Oma hätte tragen können. Von der Jury gefragt, was ihr Traum sei, antwortet sie, sie wolle eine professionelle Sängern werden.

Die Jury tauscht skeptische Blicke aus.

Aus dem Zuschauerraum ertönt Lachen, als sie erklärt sie wolle so erfolgreich werden wie Elaine Paige, eine britische Musicalsängerin.

Und dann singt sie „I dreamt a dream“.

Niemand lacht mehr, als ihre Stimme erklingt. Im Gegenteil, der erste Satz ist kaum verklungen, als die Zuschauer wie wild applaudieren. Am Ende ihrer Darbietung erntet sie standing ovations von den Zuschauern und der Jury.

Allein für solche Augenblicke lohnt es sich Casting Shows anzusehen. Zumindest in meiner Welt :) . Ein bisschen fühle ich mich heute wie Susan Boyle. Ok, es ist weder eine Jury, noch sind es hunderte, die mir applaudieren. Aber immerhin habe ich in den letzten Tagen mehrere wundervolle Rezensionen auf Amazon bekommen. Und das bedeutet mir sehr viel!

Hier ist er, Susan Boyles erster Auftritt bei “Britain’s got Talent” in 2009 auf Youtube: Susan Boyle – Britain’s got Talent. Ich sehe mir diesen Video immer dann an, wenn ich Motivation brauche und den Glauben erneuern möchte, dass Wunder möglich sind.

P.S.: Übrigens hat dieser Artikel schon zu interessanten Diskussionen bei Facebook geführt. Deshalb die Frage an euch: Was haltet ihr von Castingshows? Liebt ihr sie, oder hasst ihr sie?

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