Monatsarchiv: November 2011

Schraubst du noch, oder verzweifelst du schon?

Verdammt kalt! Ich warf einen vorsichtigen Blick zu meinem Mann hinüber. Seiner Miene nach zu urteilen war er genauso wenig erfreut wie ich darüber, seit einer halben Stunde an der Möbelausgabe zu stehen.

Eigentlich hatte ich gedacht der Laden würde den roten Teppich für uns ausrollen, nachdem ich ein halbes Vermögen dort gelassen hatte. Weit gefehlt. Nicht nur, dass ein Liefertermin für die Möbel erst in fünf Monaten zu bekommen war. Nein, wenn man die Sachen selbst abholte hatte man außerdem das Vergnügen bei zwei Lagern vorbeifahren zu dürfen.

Wir befanden uns gerade bei Lager Nummer Eins. Man musste kein Hellseher sein, um zu wissen, es würde ein langer Abend werden.

Die Temperaturen sanken fast genauso schnell wie unsere Laune. Dann endlich bewegte sich ein hoch beladener Wagen auf uns zu. Die zwei Männer, die ihn schoben, waren fast nicht zu sehen. Verdammt! Das Zeug würden wir niemals auf einmal in den Kleinbus bekommen. Niemals.

Als ich Markus versicherte, dass der Kleinbus reichen würde, um alles nach Hause zu transportieren hatte ich die Möbelpakete vor Augen gehabt, die man bei IKEA bekommt. Die schaffen es selbst einen sechs Quadratmeter großen Kleiderschrank so zu zerlegen, dass man ihn in einem Ford Fiesta transportieren kann. Nicht so XXXL. Der Name war Programm.

Markus stöhnte. Ich konnte es ihm nicht verdenken. Ich wollte mittlerweile nur noch nach Hause und vergessen jemals etwas gekauft zu haben. Aber es half nichts. Nach einer gefühlten Stunde waren wir endlich soweit die erste Fuhre mitnehmen zu können. Schweigend machten wir uns auf den Weg.

Wir luden alles zu Hause ab und fuhren wieder zurück. Es kam mir vor, als sei es mitten in der Nacht, als wir endlich alles abgeladen und im Haus verteilt hatten. Überall standen mit einem Mal Möbelstücke im Weg. Ich fühlte mich wie in einem Labyrinth. Außerdem packte mich eine unterschwellige Panik, ich war mir nicht sicher, ob diese Sachen wirklich hier herein passten. Wenn ich Pech hatte würde es bald aussehen, als habe ich irgendwelche Möbel wahllos gekauft und in den Räumen verteilt. Warum hatte ich das Ganze nicht besser überlegt?

Zum Glück mussten wir nur den Schrank selbst zusammenbauen. Hätte mich mein Kaufrausch bei IKEA überfallen würden wir wohl die nächsten Jahre damit verbringen alles aufzustellen.

So aber war es nur ein Schrank … dessen Montage zwei Nachmittage in Anspruch nahm.

Eine Woche später war fast alles perfekt. Für die meisten Möbel hatten wir einen guten Platz gefunden und ich entspannte mich ein wenig. Meinen Schwur nie wieder dem Kaufrausch zu verfallen hatte ich auch schon vergessen. Immerhin brauchen wir noch zwei Sessel. Ein Kinderspiel, die werde ich gleich nächste Woche … oder vielleicht auch erst im neuen Jahr besorgen.

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Zu schnell gefahren?

Habe ich schon erwähnt, dass meine Blogbeiträge zwar alle in der ersten Person geschrieben sind, dies aber keineswegs bedeutet es handele sich hierbei um mich? Persönlich?

Ich bin Autorin. Das Erfinden von Charakteren ist mein Job. Also, ich bin nicht ich, sondern ich ist eine fiktive Person.

Genau. Gut, dass wir das geklärt haben.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen schon aufgefallen ist, aber Frauen sind nicht nur Multitasking Experten, sondern besitzen auch eine eingebaute Software im Gehirn. Im technischen Jargon „Autopilot“ genannt. Diese Software wird bei mir sofort aktiviert, wenn ich mich ins Auto setze und längere Strecken fahre.

Sobald ich meine Reisegeschwindigkeit erreicht habe, übernimmt der Autopilot das Steuer. Eine wundervolle Sache, denn jetzt kann ich meinen Gedanken nachhängen und reagiere trotzdem richtig auf –fast alle- Verkehrssituationen.

Das dumme ist nur, dass mein Autopilot offensichtlich von Microsoft programmiert wurde. Er hat ein paar kleinere Macken. Wie bspw., das Ignorieren/Vergessen/Übersehen von Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Das ist eine verflixte Sache. Selbst wenn ich ein Schild bewusst wahrnehme, das auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung hinweist, vergesse ich diese Tatsache nach ein paar Sekunden. Und –schneller, als man es glauben sollte- bin ich über der vorgegebenen Geschwindigkeit.

Ohne es zu merken.

(Nur für den Fall, dass ein Gesetzeshüter diese Zeilen liest: ich bin niemals mehr als maximal 3 Stundenkilometer zu schnell. In seltenen Fällen auch mal 4. Und außerdem bin ich nicht ich, sondern es handelt sich hierbei um einen fiktiven Charakter …)

Der zweite Softwarefehler ist auch nicht besser. Ich nehme eine Radarfalle wahr und –noch bevor diese Information mein Gehirn erreicht, verarbeitet wurde und zu einer Aktion führen kann- werde ich auch schon geblitzt.

Dieses Modul ist eindeutig zu langsam.

Vielleicht versuche ich es mal mit einem Apple-Autopiloten.

Nur wie bekomme ich den in meinen Kopf rein?

Vor allem, nachdem ich mich schon seit Jahren mit Microsoft herumschlage?

Meinen Roman “Schau ihr in die Augen”, gibt es bei Amazon, Ciando und buecher.de

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Ein ganz normaler Tag …

… im Leben der Autorin Birgit K.

6.30: Der Wecker klingelt zum ersten Mal. Oh, Sch*****“ denken und auf Snooze drücken.
6.35: Repeat.
6.40: Fünf Minuten können nicht so schnell um sein.
6.45: Mist nur noch zehn Minuten, dann muss ich aufstehen.
6.50: Warum ich?
6.55: „Kinder aufstehen! Ihr seid spät dran“, rufen.
7.00: Nach unten schlurfen und Frühstück machen.
7.20: „Lukas hat schon wieder das Licht angelassen!!!!“
„Hab ich nicht!“
„Hast du doch!“
7.21: „Ruhe!!“
7.30: Die Kinder sind aus dem Haus. Stille breitet sich aus. Kaffeeduft zieht durch die Räume.
8.00: Ich muss mit der Arbeit anfangen.
8.30: Spätestens um neun Uhr!
9.00: Mal sehen was es auf Facebook, Twitter, Amazon und Lovelybooks Neues gibt … Aber nur ganz kurz.
12.00: Wieso ist es schon 12.00 Uhr? Wieso?
12.05: Ok, dann mache ich meine Mittagspause heute eben ein bisschen früher.
13.00: So, jetzt fange ich an. Ganz bestimmt.
13.01: Hoffentlich ist die Spinne nicht mehr in meinem Arbeitszimmer.
13.02: Verdammt, wo ist das Vieh? Was, wenn sie wieder an meinem Bein hoch krabbeln will?
13.04: Besser, ich arbeite heute im Esszimmer.
13.05: Jetzt brauche ich nur noch eine zündende Idee wie ich das neue Buch anfangen soll.
13.10: Am Besten fange ich schon mal mit dem Schreiben an. Einfach irgendetwas in den Computer tippen, dann kommen die Einfälle ganz von allein …
13.30: … oder nicht.
13.45: „Es war ein regnerischer Tag, als Angelika …“ Das muss so ziemlich der langweiligste erste Satz sein, den ich je geschrieben habe.
14.00: Ich brauche Koffein, vielleicht bringt das meine grauen Zellen auf Trab.
14.15: Scheint nicht zu wirken.
14.16: Vielleicht brauche ich eine kurze Pause. Mal schauen was sich im Internet tut.
15.00: Verdammt. Wieder nichts geschrieben!
15:05: Ins Auto springen und Kinder von den Schul AGs abholen.
15.35: Zu Hause ankommen. Damit ist der Arbeitstag offiziell beendet. Jetzt weiß ich, warum ich zwei Jahrzehnte gebraucht habe um mein erstes Buch zu veröffentlichen.

Wie sieht bei euch ein ganz normaler Arbeitstag aus? Bin gespannt auf eure Antworten :) .

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Anti-Kaufrausch

Endlich es hat eröffnet. Das neue Shopping-Center in dem sich seit Neuestem mein Lieblingssupermarkt und etliche andere Geschäfte befinden. Die Eröffnung war letzte Woche. Heute will ich die günstige Gelegenheit nutzen und das neue Einkaufserlebnis wagen.

Das versprochene Einkaufserlebnis beginnt jedoch nicht gut. Es gibt keine Parkplätze. Warum auch? Laufen ist gesund, der Ärger der sich unweigerlich bei der vergeblichen Suche einstellt, bringt den Kreislauf in Schwung. Und überhaupt ist die motorisierte Fortbewegung ein überholtes Konzept, oder nicht?

Wie dem auch sei. Versiert in all den Jahren, die ich in Großstädten gelebt habe, schaffe ich es einen der begehrten Parkplätze zu ergattern. Ha! Na also, Konsumrausch hier bin ich … oder … Halt! Seit dem Möbelfiasko kaufe ich nur noch überlegt und selektiv.

Ich darf diesen Vorsatz nur nicht vergessen. „Überlegt und selektiv“ wird zu meinem neuen Mantra.

Die Schiebetüren öffneten sich mit einem leisen Zischen und ich trete ein ins Paradies. Mehrere hundert Quadratmeter Supermarkt erstrecken sich vor mir.

Ich liebe das. Seit ich auf den Seychellen gelebt habe, wo man circa drei Supermärkte (ein sehr optimistische Umschreibung für diese Läden) besuchen muss, um die Zutaten für eine Mahlzeit zu kaufen, genieße ich die Auswahl in den deutschen Geschäften. Es ist toll. Nur ein Laden und ich kann nicht nur für das nächste Jahr Lebensmittel einkaufen, sondern zusätzlich die gesamte Familie einkleiden. Was will man mehr?

Ein halbe Stunde später habe ich alles, um die nächsten drei Monate überleben zu können. Vorräte anzulegen ist immer eine gute Idee, vor allem wenn der Winter naht!

Ich habe kaum meine Einkäufe im Kofferraum verstaut, als mich eine Leuchtreklame innehalten lässt. In dem Center hat ein neues Bekleidungsgeschäft eröffnet und ich brauche noch unbedingt ein paar kuschelige, warme Winterpullover.

„Überlegt und selektiv. Überlegt und selektiv. Überlegt und …“, murmele ich vor mich hin, während ich mir einen Weg zu dem neuen Einkaufsmekka bahne.

Nur wenige Minuten später stehe ich an der Kasse, beladen mit vier Pullovern, zwei Jeans, einer dicken Jacke und mehreren T-Shirts (der Sommer kommt meist schneller, als man denkt).

Zum Glück bin ich ein geduldiger Mensch.

Die Kassiererin benötigt fünf gefühlte Minuten pro Kleidungsstück. Dummerweise hat die Kundin vor mir einen ganzen Berg auf dem Tresen liegen. Die Frau kann sich offensichtlich nicht so gut beim Einkaufen beherrschen wie ich. Vielleicht sollte sie es mal mit einem Mantra versuchen.

Sie braucht eine Kundenkarte! Muss das sein?

Dann endlich!, zahlt sie. Die Kassiererin nimmt die Eurocard entgegen und führt sie zielsicher und laaangsam in den Kartenterminal ein.

Zum Glück lernt man als Autorin Geduld zu haben. Wenn man ein Jahr lang auf die Absage eines Verlages warten kann, ist das hier ein Kinderspiel.

Deshalb macht es mir auch nichts aus eine halbe Stunde lang zu herum zu stehen, bis ich an der Reihe bin. Um mir die Zeit zu vertreiben, lasse ich einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen in dem ich meine Einkäufe auf den nächsten Tisch pfeffere und das Geschäft verlasse. Die Vorstellung wie mich alle entsetzt anschauen und sich der Einkaufsleiter die Haare raufte ob des entgangenen Umsatzes, hebt meine Laune ein wenig.

Sehr wenig, denn da vorne tut sich noch immer nichts. Kundin und Kassiererin starren den Kartenterminal an, als könne er ihre Zukunft vorhersagen.

Aber das macht nichts. Ich bin ein geduldiger Mensch.

Toll! Es hat nur eine halbe Stunde gedauert, aber jetzt ist die Kundin mit dem Bezahlen fertig, hat ihre Tüte genommen und den Laden verlassen. Nur noch ein weiterer Zahlungswilliger, dann bin ich dran.

Es ist ein Mann. Typischerweise hat er fast nichts gekauft. Nur eine Trainingshose und … irgendetwas anderes. Undefinierbar. Egal. Das wird schnell gehen!

Ich frage mich nur, warum er so lange gewartet hat, um diese hässliche Hose zu bezahlen.

Die Kassiererin bleibt ihrer Natur treu und lässt sich nicht von meiner Mine beirren. Ich bin mittlerweile ein klein wenig ungeduldig. Kaum merkbar. Ich muss nur meine Gesichtszüge vom Boden aufklauben, wenn ich endlich dran bin.

Für diese zwei mickrigen Einkäufe kann sie nicht lange brauchen.

Zehn Minuten später ist es soweit. Dem Kunden vor mir wird der Betrag genannt und kann zahlen. Wenn da nicht ein kleiner Fehler passiert wäre. Es sind fünfzig Cent zu viel.

Verdammter M…

Die Kassiererin lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Gelassen nimmt sie den Telefonhörer in die Hand, um eine Vorgesetzte zu rufen.

Vielleicht ist es doch nicht so kalt da draußen.

Möglich, dass ich die Pullover gar nicht brauche. Und Jeans habe ich eigentlich auch genug. Und was den Sommer anbelangt …

Die Vorgesetzte kommt. Sie bewegt sich genauso langsam wie die übrigen Angestellten.

Ok. Ich bin auch der Meinung, dass in unserer Gesellschaft alles zu schnell geht. Aber für heute reicht es mir.

Genau wie in meinem Film werfe ich die Kleidungsstücke auf einen der Wühltische. Allerdings starrt mich niemand entsetzt an.

Verflixt, jetzt muss ich morgen noch einmal hierher kommen …

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Kaufrausch

Kennen Sie das? Den Kaufrausch, der viele Frauen packt, sobald sie ein Geschäft betreten? Es soll Frauen geben, die diesem Impuls widerstehen können. Ich gehöre nicht dazu. Leider.

Zum Glück erliege ich diesem Geisteszustand nicht allzu oft. Aber letzte Woche war es soweit. Anfangs war ich noch zu logischen Denkfolgen fähig: ich entschied mich gegen den Besuch bei Media Markt weil ein Fernseher mir zu teuer schien.

Wäre ich doch bloß gegangen.

Stattdessen entschied ich mich für ein Möbelgeschäft. Warum nur hielt ich es für eine gute Idee ausgerechnet das größte Geschäft in der Umgebung zu besuchen? Ok, wir brauchen noch ein paar Regale, Sessel und einen Kleiderschrank. Aber trotzdem. Diese Ausgaben hatte ich gedanklich bereits auf das neue Jahr verschoben.

Eigentlich wollte ich mich nur umsehen.

Stattdessen wurde es meine bisher teuerste Kaufrauschexpedition … Wenn man von der im letzten Jahr absieht, die in dem Kauf meines neuen Autos resultierte. Aber das ist lange her.

Dieses Mal war es ein Weinschrank. Das Letzte was wir benötigen.

Noch dazu war das verflixte Ding teuer. Dafür aber sah es genauso aus, wie ich mir ein besonders schönes Möbelstück für unser Haus vorgestellt hatte. Ein Schmuckstück sozusagen. Klar, dass ein solches seinen Preis hat.

Meine Augen hatten kaum den schwarz lackierten, handbemalten Schrank erblickt, als auch schon sämtliche logischen Denkvorgänge beendet wurden. In meinem Kopf herrschte nur noch ein Gedanke: ich wollte diesen Schrank!

Da ich schon einmal dabei war, kaufte ich auch gleich noch den passenden Couchtisch und eine Kommode.

Vierundzwanzig Stunden später setzten normale Denkprozesse ein.

Wir brauchen keinen Weinschrank. Schon gar nicht einen, für den wir den wir größten Teil unseres Hauses neu möblieren können.

Ich habe keine Ahnung wo ich das Ding hinstellen soll.

Halt das Lesezimmer! Vor meinem inneren Auge erscheint ein Bild wie wir in kalten Winternächten dort sitzen, an unserem Rotwein nippen, im Kamin ein prasselndes Feuer. Dumm nur, dass es in unserem Lesezimmer keinen Kamin gibt, aber das macht nichts. Der Weinschrank allein wird für eine kuschelige Atmosphäre sorgen. Sobald wir ein Lesezimmer haben … aber das wird nicht mehr lange dauern, ich brauche nur noch die Regale und die gemütlichen Sessel. Dann ist es perfekt.

Leise Zweifel packen mich, aber ich verdränge sie rasch in den Hintergrund meines Bewusstseins. Ich wollte schon immer eine schwarz lackierte Anrichte im japanischen Stil. Etwas Ausgefallenes, Schönes das ein wenig mehr kosten darf. Ok, der Weinschrank ist weder aus Japan, noch im Stil japanischer Antiquitäten, aber er ist schön.

Und es hat Spaß gemacht Einkaufen zu gehen, als würde Geld keine Rolle spielen. Genau. Wenn man von den Gewissensbissen absieht, die ich seit diesem Kauf habe, war es toll. Ich würde es jederzeit wieder tun, vorausgesetzt ich verkaufe mindestens 20.000 Exemplare meines neuen Romans … Was laut der aktuellen Statistik nur etwa 100 Jahre dauern wird.

Nachdenklich betrachte ich das Foto, das ich von dem Schrank gemacht habe. Mit einem Mal gefällt er mir nicht mehr so gut. Die Bemalung erscheint mir aufdringlich, übertrieben … Meine gute Laune verpufft, denn mittlerweile bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich lieber Sitzmöbel, Regale und einen Kleiderschrank hätte.

Wie bekomme ich das Teil wieder los? Schließlich habe ich nicht bei H&M eingekauft wo ich nach ein paar Tagen ungewollte Kleidungsstücke problemlos umtauschen kann. Und richtig. Einen Telefonanruf später und um einige Schattierungen blasser, ist mir klar, dass dieser Kauf ein Fehler war. Ich kann nicht einfach davon zurücktreten, oder, falls ich es doch tue wird das Möbelhaus fünfundzwanzig Prozent des Kaufpreises einbehalten.

Das einzige was ich tun kann, ist etwas anderes stattdessen kaufen.

Gott sein Dank!

Jetzt haben wir eine Menge Möbel: zwei Regale, zwei Sessel, einen Kleiderschrank und einen Couchtisch.

Vielleicht ist so ein Kaufrausch doch nicht so schlecht.

Ähnliche Erfahrungen oder Erlebnisse von denen ihr berichten wollt? Würde mich freuen :)

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