Monatsarchiv: Oktober 2011

Die Katzenberger und ich – oder: Folge deinem Traum!

Wer hätte das gedacht? Ich habe etwas mit Daniela Katzenberger gemeinsam: wir haben beide unser Buch pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2011 veröffentlicht.

Ok, ich bin weder blond, noch vollbusig und 25 Jahre jung bin ich auch nicht mehr. Im Gegenteil, als Daniela Katzenberger eingeschult wurde, schrieb ich gerade an meinem ersten Roman.

Dem kommenden Bestseller.

Damals war ich noch so naiv zu glauben, dass ich nach spätestens vier Wochen den ersten Verlagsvertrag zugesandt bekommen würde. In Punkto Naivität konnte ich es also durchaus mit der Katze aufnehmen.

Immerhin, jetzt fast zwanzig Jahre später, bin ich etwas klüger geworden. Ich weiß, dass in den Lektoraten niemand sitzt, der es kaum erwarten kann endlich mein Manuskript zu lesen. Das kann sich ändern, aber noch wartet meine Lektorin gelassen ab wie sich die Verkäufe des jetzigen Buches entwickeln.

Hätte ich es doch nur so einfach wie die Katze. Die ist schon da, wo sie sein will. Glaube ich zumindest, denn der Frau bin ich noch nie begegnet. Eines ist relativ sicher, sie hat nicht so lange wie ich gebraucht, um zumindest einen Teil ihres Traumes zu verwirklichen.

Man kann es als Geduld bezeichnen, dass ich so lange daran gearbeitet habe, um endlich ein Buch zu veröffentlichen, oder auch als Dummheit. Aber das ist mir egal. In all den Jahren in denen ich erfolglos versucht habe einen Verlag für meinen Roman zu interessieren, war ich niemals bereit diesen Traum aufzugeben. Ok, es gab immer wieder Phasen in denen ich nichts schrieb. Manchmal dauerte eine solche Periode einige Jahre.

Oft genug aber schrieb ich wie eine Wilde. Riss mich nur mit Mühe vom meinem Computer los und textete, plottete und formulierte wann immer es ging.

Gesehen habe ich sie nicht, die Katze auf der Buchmesse. Aber ich war dort, habe mich in dem Getümmel treiben lassen und genoss das Gefühl dazu zu gehören. Eine Autorin zu sein.

Jemand der seinen Traum lebt auch wenn es nicht immer leicht ist.

„Schau ihr in die Augen“, ein Roman von Birgit Kluger, veröffentlicht von Knaur ebook. Keine Biographie, dafür aber die spannende Geschichte einer erfolglosen Schauspielerin, die endlich in Hollywood eine Chance bekommt. Die Sache hat nur einen Haken …

Zu kaufen bei: Amazon, ciando, buecher.de und iTunes.

9 Kommentare

Eingeordnet unter Träume

Die 8 goldenen Regeln des Männerfangs

Auszug aus meinem Buch Schau ihr in die Augen:

Manchmal wundere ich mich darüber, dass Stace und ich so gute Freundinnen sind. Wir sind in fast allem gegensätzlich. Stace hat lange Beine, eine tolle Oberweite und hellblonde lange Haare für die die meisten Frauen morden würden. Dazu ist sie auch noch erfolgreich in ihrem Beruf.

Und ich?

Mein Aussehen kann man bestenfalls als interessant beschreiben. Mein Gesicht ist eher kantig als weiblich, meine Haare haben diesen allerwelts braunton und meine Oberweite ist … ok. Was das berufliche anbelangt: seit mehreren Jahren versuche ich erfolglos als Schauspielerin eine Rolle zu bekommen.

Eines aber haben wir gemeinsam, Stace und ich. Wir sind beide auf der Suche nach dem Richtigen. In Staceys Fall sieht das so aus, dass sie etwa alle drei Tage einen anderen Mann an der Angel hat. In meinem Fall sind es eher alle drei Monate, oder Jahre, oder …

Wir haben nächtelang darüber diskutiert, uns den Kopf zerbrochen warum es so schwer ist den richtigen Mann zu finden und zu halten. Das Resultat all dieser Nächte: die acht goldenen Regeln des Männerfangs!

  1. Zeige nie, dass du Interesse hast. Play it cool!
  2. Rufe niemals selbst bei ihm an, warte bis er dich anruft.
  3. Sei beschäftigt! Wenn er sich mit dir verabreden möchte, hast du erst am übernächsten Wochenende Zeit für ihn.
  4. Unterhalte dich viel und engagiert mit anderen Männern, wenn ihr zusammen ausgeht.
  5. Zeige ihm wie begehrenswert du für seine Konkurrenz bist.
  6. Gehe erst dann mit ihm ins Bett, wenn du willst.
  7. Verbringe niemals die ganze Nacht bei ihm.
  8. Frage nie, wann ihr euch wieder seht.

Ob diese Regeln funktionieren? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Bis zum heutigen Tag haben weder Stace noch ich es geschafft uns an alle Regeln zu halten.

Aber irgendwann wird es uns gelingen und dann …

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Auszüge aus Büchern